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Gaumenfreuden

Die parische Küche basiert auf den Produkten des Meeres und der Erde, sie ist reich an
Fisch, der auf die verschiedensten Arten zubereitet wird, Gemüse, Chorta-Wildgemüse,
Hülsenfrüchte und in geringerem Maße Fleisch; alles in Olivenöl gekocht und von
heimischem Wein begleitet. Beeindruckend sind die vielfältigen Arten der Zubereitung und die
Phantasie bei der Verbindung der Zutaten.                                                                                                                                                        


Wildgemüse, Mohn, Brennessel, Kerbel, Endivien, Gänsedistel, Stamnagathi (stachelige Zicchorie), Wolfsmilch, Feldsalat, Kavkalithres (apulischer Zirmet), Mangold, Fenchel, Schnittlauch, Vlita (Fuchsschwanz) und vieles mehr werden auf verschiedene Arten gegessen. Die Chorta (Wildgemüse) werden gekocht, mit Olivenöl und Zitrone, als Salat serviert. Sautiert macht man daraus Omeletts oder eine Füllung für Pites (Pasteten). Sie können als Beilage zu frischen oder gepökelten Fischen verzehrt werden, wie Kabeljau mit Mangold und Sepien mit Spinat. In Fleischgerichten bilden sie einen schönen Sonntagsbraten: Lamm-Frikassee, Schweinefleisch mit Amarant, Lamm mit Artischocken und Saubohnen.

Der Honig und die verschiedenen Gewürzkräuter (Oregano, Salbei, Thymian) geben jedem Geschmack ein einmaliges Aroma und Kapern, Meerfenchel und Portulak dürfen in keinem frischen Salat fehlen.

Beliebte Gerichte der Paros Küche sind: gebackene Kichererbsen im Tontopf, Kakavia (Fischsuppe), Gouna (sonnengetrocknete gepökelte Makrele), Salatouri (Fischsalat), Tomaten- und Zucchinibällchen, Augenbohnen, To Pantrema tou Fava (Plattererbsenbrei), Karavoli-Schnecken und Wildspargel mit Skordalia (Knoblauchpuree), Dolmadakia (gefüllte Weinblätter), Schnecken in Tomatensauce oder mit Mirmitzeli (hausgemachter Nudelreis), Kabeljau mit Spinat, Hasen-Stifado (Schmortopf) und vieles mehr.

Ein besonderer Leckerbissen für die Liebhaber sind die Pilze. Die Bewohner von Paros lieben sie und teilen mit ihren Freunden gern den Genuss, nicht jedoch auch die Fundorte, die bleiben ein gut behütetes Geheimnis. Die Pilze, das Fleisch der Armen, werden in Mehl gewendet, gebraten oder gegrillt und immer mit Zitrone serviert.


In Paros mit den meisten Fischerbooten der Kykladen, nimmt Fisch in der Küche eine
herausragende Stellung ein: Skorpion- und Drachenfisch, Kalamare, Sepien, Hummer,
Laxierfisch, Oktopus, Palamide, kleiner Thunfisch, Gelbstriemen, Weiße und Gemeine
Seebrasse, Meerbarbe und Rotbrasse.

Ausgezeichnete Käsesorten, wie Xinomizithra (Sauerkäse), Ladotiri (in Öl), Lakekäse,
Touloumisio (in Ziegenhaut gereift) und Mizithra (Hartkäse), bereichern den Tisch
von Paros. Die leckeren Brote, für die die Bäckereien der Insel bekannt sind sowie
der Zwieback und die Kritharokouloura (Gerstezwieback) betonen die einmaligen
Geschmäcke der heimischen Küche.

Die Hausfrauen vermischen mit viel Phantasie alle möglichen Obstsorten und
machen daraus Glika tou koutaliou (Zuckersirup-Obstdessert) und Marmelade. Und
die Rafiolia (süße Ravioli), Mizithropitakia (Käsepastetchen), Lambrokouloura und
Lazarakia (Ostergebäck), Petimezenious und Skaltsounia (gefüllte Kekse) sind beliebte
Süßspeisen. Bekannt für ihren Geschmack sind die parischen Feigen. Sie werden auf
der Insel „samota“ oder „pastelaria“ (getrocknet, mit Zimt und Sesam) zubereitet oder als
Zuckersirupdessert.

 

Was trinken wir?

       

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