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Parikia

Parikia ist die Hauptstadt der Insel und der Mittelpunkt aller Aktivitäten. Dort befinden sich der Handels- und Passagierhafen der Insel, das Verwaltungs- und Finanzzentrum, also eine moderne Stadt mit einer wichtigen Geschichte, aber auch einer vielversprechenden Zukunft.

Sie ist am Ort der antiken Stadt gebaut, am Rande des Hügels des Klosters Agii Anargiri und grenzt an die Regionen Krios, Kalami, Parasporos, Kakapetra, Agia Irini, Sotires, Glisidia, Pounda und Kambos an. Man nimmt an, dass ihr Name aus der byzantinischen Zeit stammt und dass sie ihn aufgrund der Beisassen (paroikos) der Ekatontapyliani Kirche („Jungfrau Maria Kirche mit den hundert Pforten“) erhielt, von denen viele zu den Einwohnern der Insel gehörten, obwohl verschiedene Ausgrabungsfunde beweisen, dass Parikia seit der Antike ständig besiedelt wurde und ihre Geschichte womöglich sehr weit zurück geht.

Parikia bietet Ihren Besuchern einen angenehmen Aufenthalt und alle Dienstleistungen einer modernen Stadt. Hier findet man Filialen der meisten Banken, ein Postamt, ein Gesundheitszentrum, Touristeninformationsbüros, Auto- und Motorradvermietungsunternehmen u.a. Die Auswahl der Unterkunft ist einfach, weil es eine Vielzahl an Unterkunftsmöglichkeiten gibt (Hotels und Zimmer zu vermieten, als auch Campingplätze in Livadia, Krios und Parasporos), so dass der Besucher das auswählen kann, was ihm auch am besten passt.

Genießen Sie die kykladische Schönheit und Gastfreundschaft der Einwohner während einem Sparziergang in den traditionellen gepflasterten Gassen. Dort findet man Cafés, Bars, Crêperien, traditionelle Tavernen und Restaurants für jeden Geschmack.

Tagsüber verbirgt der Spaziergang in der alten Siedlung kleine Überraschungen. Entdecken Sie die Gassen der Altstadt rund um die Burg und die Küstenstraße, besuchen Sie die verschiedensten kleinen Läden und reisen Sie Jahrzehnte in die Vergangenheit und Geschichte der Insel zurück durch die traditionellen Häuser mit kykladischem Baustil, die neoklassischen Herrenhäuser, die antiken Denkmäler, die kleinen Brücken und Brunnen und die kleinen Kirchen.

Parikia bietet auch eine große Auswahl an Unterhaltungsmöglichkeiten. Sobald die Sonne untergeht, beginnt das Nachtleben der Stadt mit Cafés, Bars, Läden mit Live Musik und Clubs, das bis in die frühen Morgenstunden dauert. Die größte Veranstaltung der Stadt findet natürlich am 15. August statt, am Feiertag der Ekatontapyliani Kirche, an dem die ganze Insel feiert.

Parikia verfügt über ein großes Angebot an Aktivitäten für alle Hobbies und Besucher. Schöne Strände, viele besuchenswerte Orte.

Folgend werden einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten genannt:

  • Die Ekatontapyliani Kirche ist eines der wichtigsten und am besten erhaltenen altkirchlichen Monumente im griechischen Hoheitsgebiet und eigentlich auch das Größte.
  • Das Archäologische Museum umfasst Skulpturensammlungen aus der Archaik und der Klassik, Funde aus der Jungsteinzeit, der frühkykladischen Epoche, der mykenischen Epoche, der Zeit des Römischen Reiches u.s.w., Skulpturen, Bauelemente, Urnen und ein Mosaikboden aus der Zeit des römischen Reiches.
  • Der antike Friedhof. Es handelt sich um den offiziellen Friedhof der antiken Stadt, der eine große Fläche deckt und vom 8. Jhdt. v.Chr. bis zum 2. Jhdt. n.Chr. benutzt wurde.
  • Die Burg (Kastro) von Parikia. Über den Hafen von Parikia befindet sich der imposante Hügel der Burg, wo man die Überreste der venezianischen Burg klar sehen kann, die aus antiken Säulen von Tempeln und anderen Bauelementen gebaut war.
  • Das Asklepieion. In einem der schönsten Orte auf Paros mit wundervollem Ausblick auf das offene Ägäische Meer befinden sich die Ruinen des Tempels zu Ehren des Gottes der Medizin Asklepios. Das Asklepieion liegt auf dem Hügel der Agia Anna sehr nah zu Parikia. In derselben Region befinden sich auch die Ruinen des antiken Tempels des Apollon Pythios.
  • Das Delion. Im Norden der Bucht von Parikia und auf einem hohen Hügel gegenüber von Delos befindet sich das Heiligtum des Apollon Delios. Es besteht aus einem Vorplatz mit Altar, dem Tempel von Artemis, die Schwester von Apollon und einem kleinen Raum für Symposien. In der Region des Delion wurde auch ein kykladischer Friedhof entdeckt (aus dem 3. Jhdt. v.Chr.).
  • Die altkirchliche Basilika. 1km nordöstlich von Parikia liegt neben der Straße Parikia-Naousa die altkirchliche Basilika „Tris Ekklisies“.
  • Das Volkskundemuseum und das medizinhistorische Museum. In der alten Siedlung und zwar im Gebäude Dimitrakopoulou werden Gegenstände ausgestellt, die den Besucher in andere Zeiten zurückreisen.
  • Kirchen. In der weiteren Region der Altstadt und rund um die Burg befinden sich ca. 40 kleine Kirchen, die es sich lohnt zu besuchen.

Parikia oder Parkia bezaubert den Besucher mit ihrer Altstadt, den schönen Häusern, die von ihrer jahrzehntealten Geschichte erzählen, den Innenhöfen mit Gärten, den zahlreichen Gassen aber auch den allgegenwärtigen volkstümlichen Eingriffen der Bewohner in die lokale Architektur.

Ein Spaziergang durch die Stadt lohnt sich und Sie werden sicher von ihren Charme, ihren geschäftigen Markt und die einzigartige byzantinische Kathedrale der Panagia Ekatontapyliani („Jungfrau Maria Kirche mit den hundert Pforten“) beeindruckt werden.